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Das Rümpfen des Menjou-Bärtchens |
Geschrieben von Jan-Geert Wolff
Donnerstag, 3. September 2009
Diese Musik, die Schlager der 20er und 30er Jahre: Sie sind
ihm eine Herzensangelegenheit. Warum? Robert Kreis hat nicht nur ein Faible
dafür – er spürt dem feinsinnigen Humor der Weimarer Zeit nach, in der vor
allem jüdische Künstler die Szene beherrschten. Anfang der 80er Jahre nahm der
Holländer seine deutschen Nachbarn an der Hand und stieg mit ihnen in die
Archive und Antiquariate, um dort den Staub von den Plattenhüllen zu blasen.
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Berliner „Distel“ reist nach „Shanghai“ |
Geschrieben von Jan-Geert Wolff
Donnerstag, 3. September 2009
„Shanghai“ ist mittlerweile das 116. Programm der Berliner
„Distel“ und widmet sich unterschwellig der Bedeutung des chinesischen Wortes
für Krise: Katastrophe und Chance. Wenn also die Weltwirtschaft langsam
zerbröselt, bedeutet das für viele sicherlich ein Desaster – für pfiffige
Kabarettisten aber auch die Chance, gekonnt zu pieken. Und nichts anderes liegt
in der Natur der „Distel“.
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Geschrieben von Hanno Parmentier
Sonntag, 30. November 2008
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Gute Gitarren sind schon teuer genug.
Schrammen und Brandflecken machen sie unter Umständen aber noch
wertvoller.
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Horst Schroth webt das grüne Band der Antipathie |
Geschrieben von Jan-Geert Wolff
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Bislang galt der kleine Kabarettist
immer als Größter, wenn es darum ging, sich dem
Dauerbrenner Mann & Frau niveauvoll wie bissig anzunehmen und als
Zünglein an der Waage diese immer ein bisschen in Richtung des
eigenen Geschlechts zu beeinflussen. In seinem neuen Programm „Grün
vor Neid“ durfte das Unterhaus-Publikum eine neue Facette dieses
begnadeten Bühnenkünstlers kennenlernen.
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Vollprolette in Pink regt zum Nachdenken an |
Geschrieben von Jan-Geert Wolff
Sonntag, 12. Oktober 2008
Ilka Bessin hat, will man ernst zu
nehmenden Vertretern der Kabarettisten-Zunft Glauben schenken, wenig
mit ihrem Alter Ego, der „Cindy aus Marzahn“ gemein, das im
pinkfarbenen Habitus daherkommt, dessen Stil allein bei zart
besaiteten Gemütern einen verständlichen Brechreiz
verursachen mag. Grell überschminkt und gar furchtbar anzusehen
kehrt sie als Cindy ihr Äußeres nach innen und retour.
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