Lesetipps
|
|
|
| Heute schon gegoogelt? |
Dank dem minimalistischen Design, der
überragenenden Treffergenauigkeit und der hohen
Suchgeschwindigkeit hat Google es geschafft, zum Liebling der
Netznutzer zu werden. Doch inzwischen
ist Google weit mehr als eine bloße Suchmaschine.
Die Frage „Was ist Google?“ lässt
sich nicht so einfach beantworten. 1996 von zwei amerikanischen
Informatik-Studenten gegründet, hat sich das US-amerikanische
Unternehmen innerhalb von zehn Jahren zu einem gigantischen Konzern
entwickelt. Der Marktwert des Unternehmens wird mittlerweile auf über
150 Milliarden US Dollar geschätzt. Damit übertrifft Google
Großkonzerne wie Coca-Cola, Cisco und IBM.Längst hat sich das Unternehmen vom bloßen Suchmaschinenbetreiber zum Multidienstleister entwickelt. Das einstige amerikanische Studenten-Start-up bietet inzwischen eine unüberschaubare Zahl von Diensten, Zusatzdiensten und Produkten an, doch nur die wenigsten wissen, wie viele Möglichkeiten und nützliche Tools Google wirklich bietet. Oder haben Sie schon von dem Bildbearbeitungs- und Bildorganisationprogramm Picasa gehört? Vielleicht wussten Sie auch noch nicht, dass Google ein Textbearbeitungsprogramm zur Verfügung stellt, das es bis zu 50 Personen ermöglicht, gleichzeitig und standortunabhängig an einem Text zu arbeiten? Um einen Überblick über die zahlreichen Dienste des US Unternehmens zu schaffen, ist Ende März diesen Jahres im Rhombos-Verlag ein neues Google Lexikon unter dem Titel „Guck bei Google, Google-Dienste bis zum Abwinken“ erschienen. Die einzelnen Services der Firma Google wurden im Lexikon alphabetisch gruppiert. Da einige Dienste eng mit anderen zusammenhängen und diese aber für jeden Nutzer andere Prioritäten besitzen, war dies nicht leicht. Zu Beginn jedes Kapitels stehen Verweise, wenn Themen in diesem und in anderen Kapiteln des Lexikons abgehandelt werden. Begriffsdefinitionen und Wichtiges findet man hervorgehoben in Boxen. Thor Alexander, Autor des Buches, ist überzeugt, dass den meisten Google-Nutzers die umfangreichen Zusatzdienste nicht bekannt sind: „Viele Unternehmen wissen zum Beispiel nicht, dass es im Google-Branchencenter nicht nur die Möglichkeit gibt, sein Unternehmen zu registrieren. Einzelhändler können dort zum Beispiel auch Gutscheine zum vergünstigten Kauf ihrer Waren hinterlegen. Diese kann der Kunde auf dem heimischen Drucker ausdrucken und im Ladengeschäft einlösen.“ Laut Alexander wissen auch viele Google-Nutzer nicht, dass sie als Websitebetreiber am Googleerfolg mitverdienen können, indem sie das Google-Kleinanzeigen-Template „Google-AdSense“ in ihre Internetpräsenz integrieren. „So verdient der Betreiber der Internetseite an jedem Klick auf die dort erscheinenden Kleinanzeigen (AdSense) mit“, erklärt Alexander. „Pro Zugriff können ganz ohne Zutun bei heiß umworbenden Produkten bis zu 10 Euro erwirtschaftet werden.“ Es ist nicht leicht, bei Google auf dem Laufenden zu bleiben. 10 Prozent ihrer Arbeitszeit sollen Google-Angestellte zum „Herumspinnen“ nutzen. Dabei sind schon viele Ideen entstanden wie z. B. Google Earth. Apropos Google Earth, kennen Sie schon das Berlin 3D-Modell? Der Berliner Senat und die Berlin Partner GmbH haben ein virtuelles 3D-Stadtmodell entwickelt, das in Google Earth integriert wurde. Berlin ist damit die erste Stadt, die für alle Internetnutzer über Google Earth als großflächiges, dreidimensionales und realitätsnahes Modell sichtbar ist. Weiterentwicklungen sind nicht ausgeschlossen. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie auch die fünf Etagen eines Kaufhauses dort bequem vom Bildschirm aus besuchen können und ihre Ware statt vor Ort per Mausklick bestellen. Google Lexikon „Guck bei Google, Google-Dienste bis zum Abwinken“, Rhombos-Verlag, Preis: 29,80 EUR Aufgerufen: 1173
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben. Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6 |
||||

