| Schutz für die mobile Sparkassen-Filiale |
Längst
ist die Informationstechnologie zum Rückrat jeder Bank geworden.
Die Sicherheit ihrer IT-Systeme und damit ihrer Kundendaten und
Geschäftsprozesse ist für Banken und Sparkassen daher eine
Frage von existenzieller Bedeutung. Hessens fünftgrößte
Sparkasse – die Taunus Sparkasse – sichert die Notebooks ihrer
Mitarbeiter mit der leistungsfähigen
Festplattenverschlüsselungslösung SafeGuard Easy von
Utimaco ab. Damit werden unter anderem auch die besonders gefährdeten
Notebooks der Mitarbeiter zuverlässig geschützt.
Eine Kundenbefragung der Taunus Sparkasse brachte alarmierende Zahlen an den Tag: 70 bis 80 Prozent der Kunden finden den Weg in die Filiale allenfalls noch dann, wenn sie Geld am Automaten abholen wollen. Neben dem Vormarsch von Internet- und Online-Banking sind daran auch geänderte Arbeitszeiten Schuld. Viele Menschen arbeiten länger und härter. Ein frühes Gehen oder eine verlängerte Mittagspause, um Bankgeschäfte zu erledigen, passen bei vielen Menschen immer weniger in den Terminkalender. Für die Berater des Kreditinstituts ist es daher seit langem selbstverständlich, dass sie ihre Kunden nicht nur in der Sparkasse, sondern auch im Büro oder zu Hause beraten – und das natürlich auch außerhalb der Öffnungszeiten. Seit März 2005 wird diese Betreuung auch systematisch von so genannten mobilen Beratern angeboten, die ausschließlich Termine außer Haus wahrnehmen und so gezielt Menschen ansprechen, die den Weg in die Filiale nicht mehr finden. Dafür hat die Sparkasse sämtliche Unterlagen von Produktinformationen bis hin zu Kundendaten „mobilfähig“ gemacht, sodass der Berater seinem stationären Kollegen in nichts nachsteht.
Aber auch die Mitarbeiter interner Abteilungen arbeiten vermehrt nicht mehr nur an ihrem Schreibtisch im Büro, sondern zu Hause, im Hotel oder im Zug. 100 Notebooks hat das Institut mit Sitz in Bad Homburg im Einsatz, weitere 100 sollen noch in diesem Jahr hinzukommen. Die gestiegene Mobilität der Mitarbeiter macht jedoch auch besondere IT-Sicherheitsmaßnahmen notwendig, um die sensiblen Kundendaten auf den Notebooks der Mitarbeiter im Fall von Verlust oder Diebstahl der Rechner zuverlässig gegen unerwünschte, nicht-autorisierte Zugriffe zu schützen. „Für uns als Kreditinstitut ist IT-Sicherheit Pflicht. Denn nur wer seine Kunden wirksam vor den Risiken des elektronischen Geschäftsverkehrs schützt, schafft das für den Geschäftserfolg notwendige Vertrauen“, betont Patrick Kriegel, Pressesprecher der Taunus Sparkasse. Allerdings bieten die heute verfügbaren Betriebssysteme keine zuverlässigen Möglichkeiten zum Schutz der Festplatten, die den hohen rechtlichen sowie internen Sicherheitsanforderungen von Banken und Finanzdienstleistern genügen. Erschwerend kommt hinzu, dass versierte PC-Anwender die vorhandenen Sicherheitsmechanismen der gängigen Betriebssysteme relativ einfach aushebeln können. Verbesserung des Risikomanagements Für Kreditinstitute besteht deshalb akuter Handlungsbedarf. Denn gemäß § 25 a Abs. 2 des Kreditwesengesetzes (KWG) müssen sie unter anderem angemessene Sicherheitsvorkehrungen für ihre eingesetzte IT-Systeme treffen. Hinzu kommt die neue Eigenkapitalrichtlinie „Basel II“, die von Banken und Finanzdienstleistern eine Verbesserung ihres Risikomanagements verlangt. Denn die Risikotransparenz ist nicht nur ein maßgeblicher Wettbewerbsfaktor, sondern verbessert auch die Einschätzung durch die Marktteilteilnehmer und damit die Stabilität an den internationalen Finanzmärkten. Zur Risikotransparenz gehört auch das Management von operationellen Risiken. Dazu zählen neben Prozessfehlern in der Kreditbearbeitung, Naturkatastrophen oder Terroranschläge auch der Ausfall von Computersystemen.Die Verschlüsselung kritischer Verzeichnisse und Daten, die sicherstellt, dass nur autorisierte Anwender Zugriff erhalten, gehört heute zu den wichtigsten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Auch die Taunus Sparkasse setzt daher auf diesen wirksamen PC-Basisschutz durch Datenverschlüsselung (chiffrieren). Bewährte Technologie eines deutschen Anbieters Auf der Suche nach einer adäquaten Verschlüsselungslösung entschied sich die Taunus Sparkasse nach einer intensiven Testphase für das Produkt SafeGuard Easy des Oberurseler Security-Spezialisten Utimaco. Diese Kryptografie-Software für PCs und Notebooks hat sich mittlerweile bei vielen Unternehmen – vom kleinen Büro bis zum multinationalen Konzern – als effektive, sichere und leicht zu administrierende Lösung etabliert. Neben der Tatsache, dass Utimaco schon seit über zwanzig Jahren auf dem Markt ist, war für das regionale Kreditinstitut auch entscheidend, dass der Anbieter aus Deutschland kommt und dadurch einen möglichst kundennahen Support anbieten kann, erläutert Pressesprecher Kriegel die Auswahlkriterien.SafeGuard Easy schützt die Festplatte nicht nur vor dem Boot-Vorgang, sondern auch im Hibernation- und Stand-by-Modus des Notebooks oder PCs wirksam vor unberechtigtem Zugriff. Alle auf der Festplatte gespeicherten Informationen sind auf diese Weise abgesichert. Somit kann die Taunus Sparkasse gewährleisten, dass auch die Daten bankspezifischer Anwendungen wie beispielsweise OSPVertrieb, PeCeFix, SBAV Standard oder dem Programm der SparkassenVersicherung gesichert sind.Die Krypto-Software unterstützt außerdem die Verschlüsselung von USB-Speichergeräten. Die Verschlüsselungslösung lässt sich so einstellen, dass Daten beim Schreiben auf derartige Medien automatisch chiffriert werden. Schließlich ermöglicht SafeGuard Easy auch den Einsatz bestimmter Hardware-Authentifizierungslösungen wie beispielsweise Aladdins „Etoken“. Das trägt zu einem noch höheren Sicherheitsniveau bei: Nur mit dem entsprechenden Token in Form eines USB-Sticks und dem richtigen Passwort kann dann auf die verschlüsselten Festplatteninhalte zugegriffen werden. Dem Systemadministrator bietet SafeGuard Easy die Möglichkeit einer einfachen unternehmensweiten Implementierung ohne Einbeziehung des Endanwenders, da die Verschlüsselung unsichtbar im Systemhintergrund des Endgerätes abläuft. Der Anwender benötigt kein zusätzliches Training und wird nicht in seinem gewohnten Arbeitsablauf behindert oder eingeschränkt. Aus Sicht von Juan Sindel, Netzwerk- und Systemadministrator der Taunus Sparkasse, sprechen drei weitere Vorteile für die Sicherheitslösung von Utimaco: „Das Handling des Produkts ist sehr einfach und selbsterklärend, wodurch wir so gut wie keinen Supportaufwand haben. SafeGuard Easy kann außerdem zentral administriert werden und ist überdies voll skalierbar“. Spezifische Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens können dadurch einfach und schnell umgesetzt werden. Hintergrund Basel II IT-Verantwortliche in Banken müssen ihr Unternehmen ab 2006 den Bestimmungen des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht anpassen. Dabei rückt die Sicherheit ihrer IT-Technologie für Banken ins Zentrum ihrer Strategien: Die neuen Eigenkapitalbestimmungen „Basel II“ erfordern ein Risiko-Management in Fragen wie Software-Qualität, Outsourcing oder IT-Sicherheit. Hibernation Als Hibernation bezeichnet die Informatik bei Notebooks das Schreiben des Arbeitsspeicherinhalts auf die Festplatte in eine spezielle Partition und das anschließende Ausschalten des Notebooks durch das BIOS. Beim nächsten Systemstart kopiert das BIOS den Speicherinhalt von der Festplatte zurück in den Arbeitspeicher. Dadurch kann der Anwender sein Notebook schnell „erwecken“ und an der gleichen Stelle weiterarbeiten. Neben der Zeitersparnis gegenüber dem sonst üblichen, normalen Bootvorgang wird dadurch auch der Strombedarf eines Notebooks gesenkt. ie Krypto-Software SafeGuard Easy verschlüsselt die erzeugten Image-Daten sogar im Hibernation-Modus. TaunusSparkasse Mit 61 Filialen, davon 48 personenbesetzten und 13 Selbstbedienungsfilialen sowie 14 Beratungs-Centern ist die TaunusSparkasse in den Kreisen Hoch- und Main-Taunus, Frankfurt-Höchst und Niedernhausen (Rheingau-Taunus) regionaler Marktführer. Das Unternehmen beschäftigt zur Zeit 830 Mitarbeiter und hat eine Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro. Das Kreditinstitut mit Sitz in Bad Homburg v.d. Höhe bei Frankfurt/M. versteht sich als Bank für die gesamte Bevölkerung sowie für die mittelständischen Firmen der Region und ist einer der großen regionalen Förderer kultureller und sozialer Initiativen, die sie im Jahr 2005 mit immerhin 1,1 Millionen Euro unterstützt hat. Weitere Informationen unter www.taunussparkasse.de Utimaco Safeware AG Die Utimaco Safeware AG mit Hauptsitz in Oberursel bei Frankfurt/M. ist einer der führenden europäischen Hersteller von professionellen Lösungen für die IT-Sicherheit. Seit über 20 Jahren schützen die von Utimaco Safeware entwickelten Sicherheitslösungen die elektronischen Werte von Unternehmen und Behörden vor unberechtigtem Zugriff und gewährleisten so die Verbindlichkeit und Vertraulichkeit von Geschäftsprozessen und Verwaltungsabläufen in der elektronischen Welt. Mit der SafeGuard-Produktfamilie liefert Utimaco ein umfassendes Lösungsportfolio zum Schutz von Daten auf mobilen Endgeräten, PCs und in Netzwerken. Im Projektbereich Transaction Security entwickelt Utimaco Sicherheitslösungen für elektronische Geschäftsprozesse. Mit dem weltweiten Partnernetz und Niederlassungen in den USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Finnland, Belgien und einem Joint Venture in China bietet das Unternehmen seinen internationalen Kunden eine umfassende lokale Unterstützung. Weitere Informationen unter www.utimaco.de Aufgerufen: 906
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Eine Kundenbefragung der Taunus Sparkasse brachte alarmierende Zahlen an den Tag: 70 bis 80 Prozent der Kunden finden den Weg in die Filiale allenfalls noch dann, wenn sie Geld am Automaten abholen wollen. Neben dem Vormarsch von Internet- und Online-Banking sind daran auch geänderte Arbeitszeiten Schuld. Viele Menschen arbeiten länger und härter. Ein frühes Gehen oder eine verlängerte Mittagspause, um Bankgeschäfte zu erledigen, passen bei vielen Menschen immer weniger in den Terminkalender. Für die Berater des Kreditinstituts ist es daher seit langem selbstverständlich, dass sie ihre Kunden nicht nur in der Sparkasse, sondern auch im Büro oder zu Hause beraten – und das natürlich auch außerhalb der Öffnungszeiten. Seit März 2005 wird diese Betreuung auch systematisch von so genannten mobilen Beratern angeboten, die ausschließlich Termine außer Haus wahrnehmen und so gezielt Menschen ansprechen, die den Weg in die Filiale nicht mehr finden. Dafür hat die Sparkasse sämtliche Unterlagen von Produktinformationen bis hin zu Kundendaten „mobilfähig“ gemacht, sodass der Berater seinem stationären Kollegen in nichts nachsteht.
