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Zeitungsverlag Aachen prüft Verkauf
Geschrieben von Frische Presse Team    Montag, 20. Oktober 2008
aachener_zeitungsverlag_kopieDie Gesellschafter des Zeitungsverlags Aachen ("Aachener Zeitung", "Aachener Nachrichten") prüfen nach Informationen des Branchendienstes Kress einen Verkauf. Dabei geht es um die Mehrheit von 75,5 Prozent am Verlag, die der Aachener Verlagsgesellschaft gehören. Die Gesellschaft ist im Besitz der vier Gründerfamilien des Medienunternehmens. Die restlichen 24,5 Prozent gehören dem Verlag der "Rheinischen Post". Die Düsseldorfer verfügen offenbar über ein Vorkaufsrecht an den Anteilen der Familien. Auch andere Lösungen sind in der Diskussion: Neben einem Totalverkauf käme wohl auch der Einstieg eines Partners in die Aachener Verlagsgesellschaft in Frage.
Der Verlag will offenbar aus strategischen Gründen Teil einer größeren Verlagseinheit werden, um sich so für die bevorstehenden schwierigen wirtschaftlichen Zeiten in der Zeitungsbranche zu wappnen. Die Rheinische Post hatte dem Zeitungsverlag Aachen bereits im vergangenen Jahr eine Verlagsbeteiligung in den Niederlanden abgekauft. Mit einer schnellen Entscheidung sei dennoch nicht zu rechnen, heißt es in Aachen, man befinde sich in einem frühen Stadium der Überlegungen.



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