| ProSiebenSat.1 schreibt rote ZahlenProSiebenSat.1 schreibt rote Zahlen |
Der Fernsehsenderverbund ProSiebenSat.1
ist im Jahr 2008 unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Eine
hohe Abschreibung auf die Sender der 2007 erworbenen SBS Broadcasting
und Belastungen durch Zinszahlungen drückten auf das Ergebnis.
Zu den hausgemachten Problemen kamen negative Wechselkurseffekte und
ein schwierigeres Geschäft im Zuge der konjunkturellen
Abschwächung.
Der Konzernumsatz beträgt nach
vorläufigen Zahlen rund 3 Milliarden Euro. Das bereinigte
Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) liegt bei
674,5 Millionen Euro. Die Umsätze der SBS-Gruppe wurden erstmals
ganzjährig konsolidiert - daher stieg der Umsatz um 12,7 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den Pro-Forma-Zahlen
(ohne SBS) sank der Konzernumsatz allerdings um 5,7 Prozent. Das
Kerngeschäft German Free-TV brachte dem Konzern 1,736 Milliarden
Euro Umsatz ein - das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Als
Hauptgrund für die "nicht zufriedenstellende
Umsatzentwicklung" macht P7S1 die mangelnde Akzeptanz des neuen
Verkaufsmodells verantwortlich - das mittlerweile bearbeitet wurde.Zu Aussagen zum erwarteten Konzernergebnis ließen sich die Unternehmensvertreter nicht bewegen. Bekräftigt wurde jedoch die Absicht, auch im laufenden Jahr an der Kostenkontrolle festhalten zu wollen. Das Programm der Sender soll darunter jedoch nicht leiden. Durch die Umstrukturierung der deutschen Aktivitäten sollen zusätzliche positive Effekte auftreten. Insgesamt werde 2009 ein "anspruchsvolles Jahr". Das Unternehmen kalkuliert mit einem schrumpfenden TV-Werbemarkt.
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Der Fernsehsenderverbund ProSiebenSat.1
ist im Jahr 2008 unter dem Strich in die roten Zahlen gerutscht. Eine
hohe Abschreibung auf die Sender der 2007 erworbenen SBS Broadcasting
und Belastungen durch Zinszahlungen drückten auf das Ergebnis.
Zu den hausgemachten Problemen kamen negative Wechselkurseffekte und
ein schwierigeres Geschäft im Zuge der konjunkturellen
Abschwächung.
Der Konzernumsatz beträgt nach
vorläufigen Zahlen rund 3 Milliarden Euro. Das bereinigte
Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) liegt bei
674,5 Millionen Euro. Die Umsätze der SBS-Gruppe wurden erstmals
ganzjährig konsolidiert - daher stieg der Umsatz um 12,7 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den Pro-Forma-Zahlen
(ohne SBS) sank der Konzernumsatz allerdings um 5,7 Prozent. Das
Kerngeschäft German Free-TV brachte dem Konzern 1,736 Milliarden
Euro Umsatz ein - das sind 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Als
Hauptgrund für die "nicht zufriedenstellende
Umsatzentwicklung" macht P7S1 die mangelnde Akzeptanz des neuen
Verkaufsmodells verantwortlich - das mittlerweile bearbeitet wurde.