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Helmut Heinen beteiligt sich am Berliner Verlag
Geschrieben von Frische Presse Team    Mittwoch, 25. März 2009
Der Kölner Heinen-Verlag wird neuer Teilhaber am Berliner Verlag und übernimmt 35 Prozent. Dies eröffnete Alfred Neven DuMont, dessen Mediengruppe den Berliner Verlag in wenigen Tagen übernimmt. Dazu gehören unter anderem die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und die Hamburger Morgenpost. Die Beteiligung erfolge zu den gleichen Konditionen, zu denen MDS die deutschen Titel der Mecom-Gruppe gekauft habe, teilte MDS am Dienstag in Köln mit. Der Beteiligung des Heinen-Verlages müsse allerdings noch das Bundeskartellamt zustimmen.
Zur Begründung hieß es, MDS und der Heinen-Verlag arbeiteten seit Jahren erfolgreich zusammen. Die Kölnische Rundschau, deren Herausgeber Helmut Heinen ist, erscheint ebenfalls bei MDS
.Das Kölner Medienunternehmen (Kölner Express, Frankfurter Rundschau) übernimmt somit die gesamten deutschen Verlagsaktivitäten der Mecom-Gruppe von Investor David Montgomery. Der Kaufpreis soll bei rund 152 Millionen Euro liegen. Das Bundeskartellamt hatte dem Verkauf des Berliner Verlages an MDS Mitte Februar zugestimmt.
Massive Einsparungen würde es nicht geben, hieß es von Verlagsseite. Das Personal samt Redaktion der Berliner Zeitung solle größtenteils erhalten bleiben - bis auf den intern umstrittenen Geschäftsführer und Chefredakteur Josef Depenbrock. Die Redaktionsleitung wird bis auf weiteres die bisherige Leiterin des Hauptstadtbüros der Zeit, Brigitte Fehrle, übernehmen.
Gerüchte, dass in naher Zukunft der ehemalige Berliner Zeitung-Chef und jetzige Frankfurter Rundschau-Chefredakteur Uwe Vorkötter beide Blätter führen wird, halten sich hartnäckig. Neven DuMont hatte bisher lediglich angekündigt, keine Redaktionen zusammenlegen zu wollen.





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