| Helmut Heinen beteiligt sich am Berliner Verlag |
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Der Kölner Heinen-Verlag wird
neuer Teilhaber am Berliner Verlag und übernimmt 35 Prozent.
Dies eröffnete Alfred Neven DuMont, dessen Mediengruppe den
Berliner Verlag in wenigen Tagen übernimmt. Dazu gehören
unter anderem die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier
und die Hamburger Morgenpost.
Die Beteiligung erfolge zu den gleichen
Konditionen, zu denen MDS die deutschen Titel der Mecom-Gruppe
gekauft habe, teilte MDS am Dienstag in Köln mit. Der
Beteiligung des Heinen-Verlages müsse allerdings noch das
Bundeskartellamt zustimmen. Zur Begründung hieß es, MDS und der Heinen-Verlag arbeiteten seit Jahren erfolgreich zusammen. Die Kölnische Rundschau, deren Herausgeber Helmut Heinen ist, erscheint ebenfalls bei MDS .Das Kölner Medienunternehmen (Kölner Express, Frankfurter Rundschau) übernimmt somit die gesamten deutschen Verlagsaktivitäten der Mecom-Gruppe von Investor David Montgomery. Der Kaufpreis soll bei rund 152 Millionen Euro liegen. Das Bundeskartellamt hatte dem Verkauf des Berliner Verlages an MDS Mitte Februar zugestimmt. Massive Einsparungen würde es nicht geben, hieß es von Verlagsseite. Das Personal samt Redaktion der Berliner Zeitung solle größtenteils erhalten bleiben - bis auf den intern umstrittenen Geschäftsführer und Chefredakteur Josef Depenbrock. Die Redaktionsleitung wird bis auf weiteres die bisherige Leiterin des Hauptstadtbüros der Zeit, Brigitte Fehrle, übernehmen. Gerüchte, dass in naher Zukunft der ehemalige Berliner Zeitung-Chef und jetzige Frankfurter Rundschau-Chefredakteur Uwe Vorkötter beide Blätter führen wird, halten sich hartnäckig. Neven DuMont hatte bisher lediglich angekündigt, keine Redaktionen zusammenlegen zu wollen.
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