| Marquard stellt Maxim ein |
Marquard Media stellt die
Männerzeitschrift Maxim mit Heft 5/2009 ein. Albrecht
Hengstenberg, CEO von Marquard Media, rechtfertigt den Schritt in
einer Presseerklärung mit der „aktuellen Wirtschaftskrise“,
die den Anzeigenmarkt im Männersegment "sehr stark
getroffen" habe. Für Maxim sei „keine positive
wirtschaftliche Perspektive mehr gegeben“.
Von der Einstellung sind nach
Verlagsangaben zehn Mitarbeiter betroffen, darunter Chefredakteur
Stefan Gessulat.Marquard hatte die deutsche Ausgabe Anfang 2008 von Axel Springer erworben und Ex-"Playboy"-Chef Stefan Gessulat zum Chefredakteur gemacht. Er relaunchte das Heft im Sommer 2008, wollte es auf eine ältere, anspruchsvollere Zielgruppe zuschneiden und versprach hochwertigen Journalismus. Das Heft verkaufte 2008 am Kiosk im Schnitt 54 270 Exemplare und 6600 im Abo (2007 waren es noch 74 850 am Kiosk und 9400 Abos). Das Magazin stammt ursprünglich aus Großbritannien, wurde aber inzwischen in weiteren Ländern verlegt - sogar in der Türkei und der Ukraine. In Deutschland stand die Zeitschrift mit der FHM in Konkurrenz. Maxim firmierte in der Sparte Lifestyle, die ohnehin vom Glück verlassen scheint. Zuletzt starben die Magazine Park Avenue (Gruner + Jahr), Vanity Fair (Condé Nast), Tomorrow (Burda), Yam (Springer); bereits vor einem Jahr eingestellt wurden Max (Verlagsgruppe Milchstrasse/Burda) und das Männerheft Matador (Bauer). |
Marquard Media stellt die
Männerzeitschrift Maxim mit Heft 5/2009 ein. Albrecht
Hengstenberg, CEO von Marquard Media, rechtfertigt den Schritt in
einer Presseerklärung mit der „aktuellen Wirtschaftskrise“,
die den Anzeigenmarkt im Männersegment "sehr stark
getroffen" habe. Für Maxim sei „keine positive
wirtschaftliche Perspektive mehr gegeben“.
Von der Einstellung sind nach
Verlagsangaben zehn Mitarbeiter betroffen, darunter Chefredakteur
Stefan Gessulat.