| Springer verkauft Mädchen, Popcorn und Jolie |
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Die Axel Springer AG verkauft die bisher unter dem Dach des
Verlagsbereichs Axel Springer Mediahouse München versammelten
Jugendtitel Mädchen und Popcorn zusammen mit dem
Frauenblatt Jolie an den OZ-Verlag in Rheinfelden, ebenso den
50-Prozent-Anteil am Verlag „Family Media“ (Baby & Co).
Der OZ-Verlag hält schon bisher die andere Hälfte der
Anteile an dem Joint Venture. Der Verkauf der Titel und die Übernahme
der Family Media-Anteile stehe allerdings noch unter dem Vorbehalt
der Zustimmung durch die Kartellbehörden, hieß es.
Redaktion und Verlag der genannten
Titel bleiben jedoch in München und firmieren fortan unter dem
Namen Vision Media GmbH. Springer-Zeitschriftenvorstand Andreas
Wiele, nennt die Neuordnung eine "weitere Maßnahmen zur
Konzentration von Axel Springer auf die Stärken im
deutschsprachigen Kerngeschäft mit hochauflagigen
Zeitschriften". Künftig gibt es zwei große
Verlagseinheiten im Zeitschriftenportfolio der Springer AG: den
Bereich Frauen- und Programmtitel, zu dem nun auch Bild der Frau
und Frau von Heute gehören. Demgegenüber stehen die
Männermedien in den Segmenten Auto, Motor und Sport. Die bisher
ebenfalls zum Münchner Verlagsbereich gehörenden Musiktitel
Rolling Stone, Musikexpress und Metal Hammer
werden an den Berliner Hauptstandort der AG geholt und der
Welt-Gruppe zugeordnet. Sie sollen „neue journalistische Impulse
erfahren“, teilte die Springer AG am Dienstag mit. Herausgeber der
Musikmagazine wird der stellvertretende „WamS“-Chefredakteur Ulf
Poschardt. Moritz von Laffert, bislang Geschäftsführer von
Axel Springer Mediahouse München, wechselt an die Spitze von
Condé Nast Deutschland.
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