| KidsVerbraucherAnalyse 2009: Mehr Internet, weniger Zeitschriften |
Die Zahl der Kinder, die regelmäßig
Zeitschriften liest, hat 2009 abgenommen - gleichzeitig surfen immer
mehr Kids im Netz. Das hat die aktuelle KidsVerbraucherAnalyse vom
Egmont Ehapa Verlag ergeben. Insgesamt sitzen inzwischen 3,7
Millionen, das sind zwei von drei Kindern, in ihrer Freizeit vor dem
Computer, um zu arbeiten oder zu spielen. Immer häufiger geht es
dabei auch ins Internet. Hier warten schon 3,4 Millionen, also fast
60 Prozent, der 6- bis 13-Jährigen mit Internet-Erfahrungen auf.
Dies bedeutet aber keinesfalls, dass
das Lesen aus dem kindlichen Alltag gedrängt wird. 90 Prozent
der Befragten schmökern in Zeitschriften oder verschlingen
Bücher (82 Prozent). Werte, die zum Vorjahr sogar nochmals
gestiegen sind. Erreicht werden mit den 41 abgefragten
Kinderzeitschriften regelmäßig 3,7 Millionen junger Leser.Dabei behauptet sich das „Micky Maus-Magazin“ aus dem Egmont Ehapa Verlag mit mehr als 631.000 Lesern weiter an der Spitze, gefolgt von „Disney Lustiges Taschenbuch“ (Egmont Ehapa Verlag) mit 418.000 Lesern und „Geolino“ (Gruner + Jahr) mit 368.000 Lesern. Spielkonsolen oder Handspielgeräte finden sich inzwischen bei 3,9 Millionen Kindern (= 68 Prozent), dennoch sind weiterhin Brett- und Kartenspiele (80 Prozent), Puzzles (69 Prozent) oder Plüschtiere (60 Prozent) aus Kinderzimmern nicht wegzudenken. Trotz der zunehmenden Ausstattung mit elektronischem Equipment und reichlich Spielzeug, hinterlässt die Finanzkrise auch ihre Spuren in den Haushaltskassen der Familien und damit auch bei den Kindern. So schrauben die Eltern die Ausgaben bei Bekleidung und Spielzeug etwas zurück und beim Taschengeld wurden bei den älteren Kindern Kürzungen vorgenommen und das ein oder andere müssen die Kindern nun aus eigener Tasche bezahlen. Dennoch ist das Vermögen aus regelmäßigen Barzuwendungen und Geldgeschenken weiterhin beachtlich. Hochgerechnet fast 2,5 Milliarden Euro kommen jährlich zusammen und werden bevorzugt für Süßigkeiten, Zeitschriften und Eis ausgegeben. Weitere 3,6 Milliarden Euro schlummern auf den Sparkonten. Die KidsVA steht mit über 1.600 Interviews repräsentativ für 5,70 Millionen deutsche Kinder im Alter von 6-13 Jahren. Der elektronische Berichtsband zur KidsVA 2009 mit allen Ergebnissen und den methodischen Grundlagen kann gegen eine Schutzgebühr von 49 Euro unter www.ehapa-media.de bestellt werden.
|
Die Zahl der Kinder, die regelmäßig
Zeitschriften liest, hat 2009 abgenommen - gleichzeitig surfen immer
mehr Kids im Netz. Das hat die aktuelle KidsVerbraucherAnalyse vom
Egmont Ehapa Verlag ergeben. Insgesamt sitzen inzwischen 3,7
Millionen, das sind zwei von drei Kindern, in ihrer Freizeit vor dem
Computer, um zu arbeiten oder zu spielen. Immer häufiger geht es
dabei auch ins Internet. Hier warten schon 3,4 Millionen, also fast
60 Prozent, der 6- bis 13-Jährigen mit Internet-Erfahrungen auf.
Dies bedeutet aber keinesfalls, dass
das Lesen aus dem kindlichen Alltag gedrängt wird. 90 Prozent
der Befragten schmökern in Zeitschriften oder verschlingen
Bücher (82 Prozent). Werte, die zum Vorjahr sogar nochmals
gestiegen sind. Erreicht werden mit den 41 abgefragten
Kinderzeitschriften regelmäßig 3,7 Millionen junger Leser.