| Handelsblatt wechselt zum Tabloid-Format |
Jetzt ist es offiziell: Am 2. November
wird sich 1946 gegründete "Handelsblatt" seinem
bislang radikalsten Relaunch unterziehen und vom großen
Nordischen Format auf das handlichere Tabloid-Format umstellen.
In der Süddeutschen Zeitung
(SZ) hat Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer weitere
Details verraten: Statt 32 hat die Zeitung künftig 64 Seiten,
sie ist geheftet, und auf allen Seiten kann farbig gedruckt werden.
All das, so erklärte der Chefredakteur der SZ, sorge
dafür, dass das Blatt trotz neuer Kleinheit hochwertig aussehe.
Um nicht mit anderen Tabloid-Zeitungen verglichen zu werden, nennt
man das neue Format "Business-Format".Inhaltlich werde sich seine Zeitung stärker auf ihre Kernthemen konzentrieren, sagt Ziesemer der SZ weiter: auf Banken, Firmen, Wirtschafts- und Finanzpolitik. Weil es keine Buchstruktur mehr gibt, werde man in der Blattplanung flexibler. Die letzte Seite des Handelsblatts soll zu einem Inhaltsverzeichnis namens "Quickreader" werden. Ziesemer dementierte einmal mehr, dass es sich beim Formatwechsel um eine Sparmaßnahme handele. Auch werde die Belegschaft mit rund 150 Redakteuren werde nicht reduziert. |
Jetzt ist es offiziell: Am 2. November
wird sich 1946 gegründete "Handelsblatt" seinem
bislang radikalsten Relaunch unterziehen und vom großen
Nordischen Format auf das handlichere Tabloid-Format umstellen.
In der Süddeutschen Zeitung
(SZ) hat Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer weitere
Details verraten: Statt 32 hat die Zeitung künftig 64 Seiten,
sie ist geheftet, und auf allen Seiten kann farbig gedruckt werden.
All das, so erklärte der Chefredakteur der SZ, sorge
dafür, dass das Blatt trotz neuer Kleinheit hochwertig aussehe.
Um nicht mit anderen Tabloid-Zeitungen verglichen zu werden, nennt
man das neue Format "Business-Format".