| Protest gegen Axel Springer AG |
Freistellungen
aufheben - Kompetenzen nutzen - unter diesem Motto haben gestern über 100
Beschäftigte der Axel Springer AG vor dem Verlagshaus in Hamburg gegen die
Freistellung zahlreicher Kollegen protestiert. Zu der Aktion hatten der
Deutsche Journalisten- Verband Hamburg (DJV) und die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg (ver.di) aufgerufen. Nach Angaben des
Springer-Betriebsrates dürfen gegenwärtig etwa 40 Springer-Mitarbeiter - unter
ihnen viele Redakteure - nicht mehr arbeiten, obwohl sie einen ungekündigten,
gültigen Vertrag haben.
Insgesamt seien ungefähr 80 Beschäftigte von
Freistellungen und Angeboten von Aufhebungsverträgen betroffen. „Erst Kaltstellen, dann Abschieben – diese Praxis spricht allem Hohn, was bei Axel Springer als Dialog mit den Mitarbeitern zuletzt propagiert worden ist. Das Unternehmen beschädigt sich so auf Dauer selber“, kritisierte ver.di-Fachbereichsleiter Martin Dieckmann. Nur ein fairer Umgang mit allen Mitarbeitern sichere die Entwicklungsfähigkeit eines Medienunternehmens wie Axel Springer. Gemeinsam mit dem DJV werde ver.di alles unterstützen, was zum Stopp der Freistellungspraxis führe. "Es ist absolut indiskutabel, Redakteure, die teilweise seit Jahrzehnten für Springer anerkannt gute Arbeit leisten, auf das Abstellgleis zu schieben", sagte DJV-Landesgeschäftsführer Stefan Endter. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollte Springer vielmehr ein Interesse daran haben, Erfahrung und Kompetenz seiner qualifizierten Mitarbeiter zu nutzen und sie fair zu behandeln." |
Freistellungen
aufheben - Kompetenzen nutzen - unter diesem Motto haben gestern über 100
Beschäftigte der Axel Springer AG vor dem Verlagshaus in Hamburg gegen die
Freistellung zahlreicher Kollegen protestiert. Zu der Aktion hatten der
Deutsche Journalisten- Verband Hamburg (DJV) und die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft Hamburg (ver.di) aufgerufen. Nach Angaben des
Springer-Betriebsrates dürfen gegenwärtig etwa 40 Springer-Mitarbeiter - unter
ihnen viele Redakteure - nicht mehr arbeiten, obwohl sie einen ungekündigten,
gültigen Vertrag haben.
Insgesamt seien ungefähr 80 Beschäftigte von
Freistellungen und Angeboten von Aufhebungsverträgen betroffen.