| Google beteiligt US-Verlage an Newsdienst |
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Google
hat mit Fast Flip ein neues Online-Nachrichtenangebot gestartet, mit der man
sich einfacher als bisher durch Online-Magazine klicken kann. Mehr als drei
Dutzend Anbieter sind beim Start von Fast Flip dabei, darunter auch die
Tageszeitungen The New York Times und
Washington Post sowie die Magazine Newsweek und Businessweek. Werbeerlöse, die Google auf den Fast-Flip-Seiten
einnimmt, sollen mit den Medienunternehmen und Verlegern gesplittet werden. Statt der üblichen Menü-Navigation gibt es bei Fast Flip rechts und links auf der Webseite zwei große Pfeile zum Vorwärts- und Zurückblättern. Die nächste Seite wird ohne Verzögerung sofort angezeigt. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich um eine neue Präsentationsform des News-Aggregators Google News, bei der man durch die Nachrichten-Inhalte verschiedener Medien “blättern” kann, als ob es sich um echte Seiten handelte. Das Verhältnis zwischen Google und Content-Anbietern im Web ist zurzeit Gegenstand heftiger Kontroversen. Während die Anzeigeneinnahmen der Zeitungen in den USA in der ersten Hälfte dieses Jahres um 29 Prozent eingebrochen sind, hat Google seine Werbeerlöse um vier Prozent gesteigert. Die Online-Portale sind zwar einerseits auf neue Einnahmen angewiesen, wollen andererseits aber verhindern, dass ihre Leser von den eigenen Seiten zu Google gelotst werden. In Deutschland hatten Verleger jüngst einen besseren Schutz des geistigen Eigentums gefordert und sich gegen ein "Verschenken unseres Eigentums ohne vorherige Zustimmung" gewandt. In Kürze will Burda das Angebot nachrichten.de starten, an welchem die Verlage von vorneherein an den Erlösen beteiligt werden sollen. |