| Bertelsmann streicht 130 Stellen in Zentrale |
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Bertelsmann
streicht in seiner Konzernzentrale 130 der 692 Stellen - damit ist fast jeder
fünfte Arbeitsplatz betroffen. Das berichtet die Tageszeitung "Neue
Westfälische" in ihrer Online-Ausgabe. Als Begründung für den Stellenabbau
führt Finanzvorstand Thomas Rabe die Wirtschaftskrise und Umstrukturierungen im
Konzern an. Schon im Frühjahr war bekannt geworden, dass Mitarbeiter der
Zentrale auf Teile ihrer Bezüge für 2009 verzichtet hatten. Von den Kürzungen
sind laut Bertelsmann auch 20 Mitarbeiter an den Standorten New York und Peking
betroffen.
Der Konzern strebe "einvernehmliche Lösungen" an,
um die Stellenstreichungen bis Ende 2010 möglichst
"sozialverträglich" abzuwickeln, heißt es in einer internen Meldung. Die Personalkürzungen seien laut Rabe Ergebnis einer Effizienzanalyse im Unternehmen. Noch nicht beendet sei jedoch eine Analyse zur Vermeidung von Doppelarbeiten im Konzern und die Prüfung von gesellschaftsübergreifend genutzten Serviceangeboten in den Bereichen Buchhaltung und Personal. Ob danach mit weiteren Einschnitten zu rechnen ist, hat Rabe offen gelassen.
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