| G+J-Betriebsrat gegen Stellenabbau in Living-Group |
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Der Betriebsrat von Gruner+Jahr protestiert gegen den "Kahlschlag" in den Redaktionen der Living-Gruppe.
Dort fallen 18 betriebsbedingte Kündigungen an, weiteren sechs
Mitarbeitern sollen Aufhebungsverträge schmackhaft gemacht werden, ein
befristeter Vertrag soll nicht verlängert werden. Schluss- und
Bildredaktionen werden an externe Dienstleister
vergeben. Für Montag, den 2. November, bittet der Betriebsrat nun zur symbolischen Uhrzeit um „fünf vor zwölf" zu einer "kreativen Mittagspause" vor den Haupteingang. Man wolle der Geschäftsleitung zeigen, dass ihr Vorgehen nicht unwidersprochen bleibe. Seit 2008 sind laut Betriebsrat 354 Stellen bei G+J abgebaut worden. Auf der Einladung wird die Frage gestellt: "Kann so die Qualität der Titel wirklich aufrecht erhalten bleiben?" Laut Betriebsrat seien seit Oktober vergangenen Jahres 354 Arbeitsplätze gestrichen worden: 140 über Aufhebungsverträge im Rahmen des so genannten „Minderleister"-Angebots im vergangenen Herbst, 80 beim Umbau der Wirtschaftspresse, 14 beim Ausgliedern von „Healthy Living" in ein Joint-Venture mit Klambt, zehn in der Dokumentation, 85 beim Umbau der Vermarktungsorganisation Media Sales und jetzt 25 in der Living-Gruppe. |